Wie geht Ernährung und Abnehmen?
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🔎 Der Dschungel der Diätprogramme, Gesundheits- und Ernährungsweisen ist größer als der Regenwald.
Jede Woche gibt es eine neue Studie, ein noch effektiveres Superfood, einen noch größeren Trend. Das Ziel ist meist: Abnehmen. Und daher ist es bei vielen Menschen so, dass sich zwar alles immer ums Essen dreht, sie sich aber gleichtzeitig viel zu wenige Gedanken darüber machen, welche Ernährung eigentlich zu ihrem Körper passt.
Denn die richtige Ernährungsform ist die, die auf den individuellen Menschen, seinen Bedarf, seinen Stoffwechsel, seine Stoffwechselgeschichte und seinen Alltag abgestimmt ist. Nicht auf einen Trend. Natürlich gibt es biologische Fakten, wie unser Körper funktioniert, aber es gibt trotzdem nicht DIE pauschale Antwort, wie wir alle essen sollten.
Passt die Ernährung zum Körper, geht bei ansonsten gesunden Personen auch ein normales Gewicht einher (ohne Jojo im Gepäck).
Passt die Ernährung dagegen nicht, kann uns das auf Dauer noch fülliger und zudem schlichtweg krank machen.
Daher: Ernähre dich, wie es deinem eigenen Körper wirklich gut tut.
Als zertifizierte Ernährungsberaterin zeige ich dir, wie das geht.

„Fertigmahlzeiten machen vor allem eins: uns fertig.“
Dr. Eckart von Hirschhausen
Fakten-Check Ernährung & Abnehmen
Was stimmt und was ist Mythos?
Na dann aber gute Nacht. Unser Stoffwechsel schläft lediglich ein einziges Mal in unserem Leben ein. Nämlich dann, wenn wir sterben. Ansonsten ist er glücklicherweise 24 Stunden am Tag für uns hochaktiv (auch und besonders nachts). Denn Stoffwechsel bedeutet bei Weitem nicht nur das, was die Waage anzeigt oder was auf der Toilette vor sich geht. Unser Stoffwechsel macht unser Leben erst möglich, indem er in biochemischen Prozessen mit Hilfe von Hormonen und Enzymen verdaute und resorbierte Nahrung in unseren Körperzellen umwandelt und z.B. Blut, Gehirn, Knochen, Muskeln, Haut, Haare und alle anderen Körpersubstanzen damit pausenlos auf-, um- und abbaut. Darüber hinaus sorgt er für unser Energiegemanagement, hält unserer Körpertemperatur gemütlich und treibt Atmung, Herzschlag, Muskeln und Ausscheidung an.
Für all das braucht der Stoffwechsel Bau- , Brenn-, Wirk-, Regler- und Begleitstoffe. Also kurz gesagt: Nährstoffe. Kriegt er die nicht, hakt das System. Wir merken das dann zum Beispiel am Symptom Verstopfung, die aber nicht bedeutet, dass der Stoffwechsel schläft.
In Zeiten von verschmutzter Luft, Gewässern voller Mikroplastik, ausgelaugten Böden, ausgebeuteten Tieren und Verbrauchertäuschung gefühlt an allen Ecken, hat man sicherlich schon mal das Bedürfnis, den Kopf in den (verseuchten) Sand zu stecken. Und natürlich, Omas Selbstversorgergarten früher war die bessere Lösung, als das heutige Supermarktregal. Aber: Es nützt ja nichts. Wir müssen uns ernähren und können nur versuchen, dann nicht aus Frust „halt einfach irgendwas“ zu essen, sondern Ernährung für uns im Alltag bestmöglich hinzubekommen. Und das funktioniert auch, wenn man ein bisschen versiert an die Sache herangeht. So gibt es mittlerweile auch im normalen Handel diverse Bio-Siegel (z.B. Demeter, Bioland, Naturland), nach denen sich Verbraucher:innen richten können und die für bessere Standards in Anbau, Tierhaltung und Verabeitung stehen. Ja, auch hier gibt es hin und wieder einen Skandal, aber doch weitaus weniger, als bei konventionellen Herstellern. Und ja, die Produkte sind oft teurer. Keine Frage, manchmal übertrieben teuer (die lässt man dann im Regal liegen), aber sie sind doch oft ihren Mehrpreis wert. Wer einen Schritt weiter gehen möchte, der bestellt sich regelmäßig eine Obst- und Gemüsekiste von einem lokalen Bio-Hof. Oder kocht, backt und fermentiert selbst. Oder pflanzt auf der Fensterbank, dem Balkon oder im eigenen (Hoch-)Beet ein paar Pflänzchen an. Das muss alles gar nicht Omas Ausmaße von früher haben. Jede kleine selbstgezogene Pflanze, jedes zusatzstofffreie Gericht, jedes selbstgebackene Brot zählt und ist ein Vorteil für die Gesundheit. Und Spaß macht das zudem noch.
Das ist absolut richtig. Aber was „gönnen“ sich die meisten Menschen? Die praktische Tiefkühlpizza „wie vom Italiener“ mit Extra-Käse und eine eiskalte Cola. Den Schokoriegel, damit man bloß nicht zur Diva wird. Den Energy-Drink gegen das Mittagstief und abends die knusprigen Chips in der Geschmacks-Überraschungs-Box. Ein lebensmittelchemischer, psychologischer und marktwirtschaftlicher Erfolg der Hersteller. Dank milliardenschwerer Werbekampagnen glauben wir, dass wir uns mit all diesen hochverarbeiteten Produkten tatsächlich verwöhnen. Dass diese billig hergestellte Masse an leeren Kalorien, Kohlenhydraten, schlechten Fetten, Süß- und anderen Zusatzstoffen „normales“ Essen sei. Dass das überhaupt Nahrung sei und unserem Körper irgend etwas Gutes täte. Und die Gehirnareale, die mit diesen völlig unnatürlichen Kombinationen geradezu überwältigt werden, rufen: Iss mehr davon! Meeehr! „Das Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung in Köln konnte zeigen, dass sich das Gehirn durch den regelmäßigen Konsum von stark fett- und zuckerhaltigen Lebensmitteln verändert. Die Folge: Es befiehlt uns quasi, die ungesunden Lebensmittel zu bevorzugen. (…) Darum ist die Kombination so gefährlich für unsere Gesundheit.“ (Quelle) Und wirklich satt, werden wir davon auch nie.
Wir „gönnen“ uns also nicht etwas, wir verhalten uns ähnlich wie Suchtkranke. Daher sollte nicht die Frage sein, wann und wie oft man den Cheat-Day (also den heiligen Schlemmer-Tag, an dem man „endlich mal wieder über die Stränge schlagen darf“) einlegen kann. Die Frage ist doch eher, wie kommt man von dem Gedanken weg, dass man sich 1. überhaupt etwas gönnen muss (weil einem ja im normalen Alltag anscheinend etwas fehlt) und 2. warum es dafür diese Produkte aus der untersten Lebensmittelschublade sein müssen, nur weil die Werbung dazu pausenlos auffordert.
Sollte man nicht lieber überlegen, wie man eine Ernährung für sich etabliert, die einen körperlich wie geistig erfüllt, dafür aber nicht übergewichtig, krank und abhängig macht?
Natürlich hat jeder etwas, das er besonders gerne mag und das ist nicht immer Brokkoli. Genuss ist Lebensglück und ein Stück Schokolade ist kein Weltuntergang. Niemand soll vom Extrem des Überkonsums ins andere Extrem des totalen Verzichts wechseln. Aber man sollte sich gut überlegen, was man sich „gönnt“ und ob man sich danach wirklich gut fühlt oder eher voll und antriebslos (während man schon fremdgesteuert zur nächsten bunten Packung greift).
BMI steht für Body Mass Index (Körper-Masse-Index), einer Messgröße in der Wissenschaft, um das Verhältnis von Körpergewicht zur Köpergröße eines Menschen zu definieren. Hierbei gibt es die Kategorien Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht (Präadpositas) und die Adipositas-Grade I, II und III. Die Messeinheit ist Kilogramm pro Quadratmeter. Und je nach Körperzusammensetzung hat man recht viele Kilogramm pro wenige Quadratmeter. Als Kritikpunkt am BMI werden oft Kraftsportler angebracht. Muskeln haben eine höhere Volumendichte als Fett und nehmen so bei gleichem Gewicht weniger Platz im Körper ein. Hat also jemand mehr Muskeln, kann er bei gleicher Statur wie jemand mit mehr Fett, sogar mehr als dieser wiegen. Und so haben einige sehr muskulöse Menschen per BMI-Definition ein angebliches Übergewicht. Doch wie viele Menschen sind so muskulös? Die meisten Menschen haben mehr Fett- als Muskelmasse und dann kann der BMI (als eine der möglichen Messmethode) durchaus eine Vorstellung davon geben, ob das Gewicht zur Größe passt. Über die Körperzusammensetzung, also zum Beispiel über die Fettverteilung im Körper oder gar über den allgemeinen Gesundheitszustand sagt der BMI hingegen wirklich nichts aus. Eine ergänzende oder gar bessere Messmethode kann das Maßband sein.
So unterstütze ich dich
Du möchtest abnehmen und dich wieder wohl in deinem Körper fühlen – ohne ständige Diäten und Jojo-Effekt?
Du möchtest dein Risiko für ernährungsbedingte Krankheiten senken, möglichst lange gesund, körperlich wie geistig fit bleiben?
🌱 Steig jetzt um auf eine vollwertige, zu dir passende Ernährung als Risikosenker für Übergewicht und andere Zivilisationskrankheiten!
Vielleicht geht es dir wie vielen anderen Menschen: Du hast schon vieles probiert, manches half kurzfristig, aber dann ging die Waage doch wieder nach oben und das gute Körpergefühl nach unten. Oder vielleicht ist Übergewicht gar nicht dein Problem, sondern du siehst immer mehr ernährungsbedingte Erkrankungen in deinem Umfeld und möchtest dich selbst davor schützen. Oder auf dich trifft beides zu.
Als zertifizierte Ernährungsberaterin begleite dich auf deinem Weg, nährstoffreich, lecker und nachhaltig zu leben, abzunehmen und/oder dein Gewicht zu halten.
Gemeinsam schauen wir, wo du gewichtstechnisch stehst, was du isst und trinkst und wie du deine Ernährung gesundheitspräventiv gestalten kannst.
Wir umkurven dabei Dinge, die du nicht magst, wir vermeiden Mangelernährung, komplizierte Vorgaben und den berüchtigten Jojo-Effekt (der übrigens eine ganz normale physiologische Strategie ist und nichts, womit dich dein Körper ärgern will).
Du bist Vegetarier:in, Veganer:in, du möchtest ketogene Ernährung oder eine andere Ernährungsform ausprobieren? Wir stellen uns darauf ein. Ebenso, wie auf deinen Alltag. Ich zeige dir: Was macht wissenschaftlich basiert und physiologisch Sinn für dich, zu essen? Und was drängt dich psychologisch doch wieder hin zu ungesunden Lebensmitteln? Warum funktioniert reines Kalorienzählen so gut wie nie? Wie kommen Hunger und Heißhunger zustande? Und was ist das eigentlich noch mal – ein gutes Körpergefühl? Ich bin zudem an deiner Seite bei Krisen und Zweifeln. Und du erhältst von mir alltagstaugliche Praxstipps – auf Wunsch begleite ich dich auch beim Einkaufen, Kochen und Backen.
🌱 Du musst nicht alles von heute auf morgen ändern. Außer, du möchtest es.
Wichtig ist jeder Schritt mit dem du in deinem Tempo und auf deine Gesundheit fokussiert deinen Weg gehst. Ohne zu Hungern, ohne von Pulvern und Pillen zu leben, ohne dich zu geißeln. Du musst verstehen, was dir gut tut. Denn der einzige Weg zu einem möglichst langen vitalen Leben ist eine gute Gesundheit und das Bewusstsein dafür.
Werde ein Team mit deinem Körper! Deine Gesundheit ist es echt voll wert.

Info
Ich bin zertifizierte Ernährungsberaterin der staatlich anerkannten Studiengemeinschaft Darmstadt (sgd). Meine Arbeit ist präventiv und richtet sich an gesundheitsbewusste normal- und übergewichtige bis präadipöse Menschen. Ich berate fachlich fundiert und nehme Abstand von unseriösen Abnahmegarantien oder anderen Heilversprechen.
Für eine Adipositas- oder Psychotherapie sowie generell für Diagnosen und Behandlungen von Krankheiten im medizinischen Sinne, wende dich bitte an deine Arztpraxis oder deine/n Heilpraktiker/in.

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